Samtige Tunfisch-Paprika-Tomatensoße

Jaja, richtig gelesen. Samtig. Und dann noch slow cooking, weil wir alles auf niedriger Stufe garen.

Hört mal her, auch ihr dahinten mal aufgemerkt!

Ich verrate Euch heute das Rezept meiner Freundin aus Apulien. Mit freundlicher Genehmigung natürlich. In Apulien, habe ich festgestellt, zaubern die Ladies die tollsten Gerichte mit fast nichts.  Du bist immer willkommen und mußt zwingend zum Essen bleiben. Das ist so und basta. Kein Thema für mich, ich bleibe gerne.

Also richtet ein Brett und ein Messer mit Zacken, dann gehen die Vorbereitungen fix von der Hand. Das Rezept ist für 4 gute Esser berechnet.

3 gelbe Paprika

2 Dosen Tunfisch

1-2 Sardellenfilets

3-4 Knoblauchzehen

1 Paket Pomodori passati

etwas Olivenöl

Pfeffer oder Peperoni und Salz

 

Als erstes die Paprika waschen, abtrocknen und vom Kerngehäuse befreien. Dann die Paprika der länge nach in dünne Spalten schneiden.img_0039img_0046

Die Knoblauchzehen schälen und grob teilen. Den Tunfisch abtropfen lassen. Eine große Pfanne mit ca 3 EL Olivenöl erhitzen auf hoher Flamme (bei mir auf 3) und die Paprikaschnitze und den Knoblauch in die Pfanne geben.img_0052

Gleich die Hitze reduzieren (1,5-2) und die Paprika für eine gute halbe Stunde leicht schmoren lassen. Immer wieder mal umrühren, ist klar ne. Dann schiebe ich die Paprika ein wenig zur Seite und gebe die Sardellenfilets dazu. Die schmelzen dann schön langsam und danach vermengt ihr alles. Erst jetzt salze ich und gebe den Peperoncino oder Pfeffer dazu.

Jetzt ist es Zeit für die Tomatensoße. 300-400 ml sollten es schon sein. Nach einer weiteren halben Stunde ist die Soße schön eingekocht. Wem sie zu dickflüssig ist, der gibt noch etwas vom Nudelwasser dazu.img_0058

Kurz vor Schluss der Garzeit gebe ich noch ein Päckchen Sahne dazu. Alles gut vermengen und fertig. Dazu passen Penne, Fusilli oder Rigatoni.img_0061

Mit Sardellen ist das so eine Sache. Manche mögen keine. Ich finde, wenn man sie schön langsam schmelzen lässt, sind sie in diesem Fall eine Bereicherung für den Geschmack.

Ich habe mir dieses Mal Dinkel-Fusilli dazu abgekocht, einfach weil ich mal ausprobieren wollte ob es harmonisiert. Ganz ehrlich? Das nächste mal nehme ich wieder meine Barilla.

Wenn ihr das Rezept nachkocht denkt an Apulien, das Meer die Sonne und la dolce Vita….und an mich:)

Do it!

Conny

 

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DIY ……einfacher geht´s nicht

Neulich in der Stadt: Mal sehen was gerade so angeboten wird an Cupcake-Toppern. Einschlägiges Geschäft angesteuert, oh sind die süüüß gedacht, und einen Atemaussetzer bekommen als ich nach dem Preis geschaut habe. Too much! Schnell schwarzes Tonpapier/ Karton gekauft, nach Hause und losgelegt. Für wenig Geld aus den vorhandenen Mitteln selbst welche gemacht.

Was ihr braucht sind Masking Tapes eurer Wahl, Zahnstocher, eine Schere, Tonpapier/Karton in der Farbe eurer Wahl und doppelseitiges Klebeband. Ausstanzer nach Wahl, in meinem Fall Herzen.

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Erst habe ich einen langen Streifen zugeschnitten. Dann in der gewünschten Länge abschneiden, den Zahnstocher in die Mitte legen und den Streifen falten. Zahnstocher  zur Seite legen und jetzt das doppelseitige Klebeband innen rein kleben. Obere Folie abziehen und den Zahnstocher in die Falte legen. Zuklappen, ein paar Sekunden drücken und fertig.IMG_9694

Jetzt habe ich mit einen goldenen Edding noch ein paar Muster aufgemalt bzw Wörter darauf geschrieben.

Schau mal hier.

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Fertig ist der Zauber. Von wegen 12 Stück €3,99. Pffff…

Weiter geht’sIMG_9827

Mit dem Masking Tape ist es noch einfacher. Gewünschte Länge zuschneiden, Zahnstocher mittig legen, beide Seiten zusammenkleben und die Wimpelform einschneiden. Fertig.

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Die Herzen habe ich mir ausgestanzt und immer zwei Stück gegeneinander geklebt. Funktioniert mit Doppelklebeband am besten. Mit flüssigem Kleber bekommt man nicht so ein sauberes Ergebnis. Ich habe alles was mir in die Hände kam ausgestanzt. Die grünen sind zb Reste von Geschenkpapier.IMG_9837

Das war der Spartipp zum Wochenende.

Viel Spaß euch, genießt die Sonne.

Do it!

Conny

 

Pink Kisses

Für den Geburtstag einer kleinen Dame mussten außer den üblichen Cupcakes noch ein paar Eyecatcher her. Das Auge isst ja bekanntlich auch bei unter dreijährigen schon mit und da lassen wir uns nicht lumpen. Wir fahren das volle Geschütz auf. Bähm!

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Das Rezept ist supereinfach und die kleinen pinkfarbenen Küsschen, Kisses, Baci sind im Halbschlaf zu schaffen, sozusagen kurz bevor wir unseren Astralkörper zu Bette legen. Sie sollen nämlich nach dem „backen“ im Ofen mit eingeklemmten Holzlöffel in der Ofentür langsam auskühlen.

Hier das Rezept:

3 Eiweiß

150 g Zucker

1/2 TL weißer Essig

1 1/2 TL Speisestärke

Speisefarbe nach Wunsch

In einer absolut fettfreien Schüssel die Eiweiße schlagen bis sie etwas Stand haben. Den Zucker nach und nach dazugeben und immer hübsch weiterschlagen. Jetzt ist der richtige Moment für die Farbe. Ich benutze Wilton Pastenfarben und gebe diese mit dem Zahnstocher zu der Eiweißmasse bis ich meinen gewünschten Farbton habe. Wenn das Eiweiß schön glänzt und es bei herausziehen des Mixers Spitzen bildet, dann gebt ihr noch den Essig und die Speisestärke hinzu. Nochmal durchmixen und fertig.

Das war doch jetzt kein Hexenwerk, oder? So, nun das ganze in einen Dressierbeutel mit Tülle Eurer Wahl  füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech kleine Kisses spritzen. Damit das Papier nicht rutscht, mache ich auf das Blech ein ganz klein wenig Butter an die Ecken. Wirklich nur wenig, dann bleibt das Backpapier sozusagen am Blech kleben. Husch husch in den vorgeheizten Ofen bei 150 Grad für 5 Minuten. Danach schaltet die Temperatur auf 110 Grad runter und zwar für ca 45 Min. Wichtig ist, daß die Ofentür während der Backzeit geschlossen bleibt. Danach öffnet die Ofentür einen Spalt und klemmt einen Holzlöffel in die Tür. Ab ins Bett und süße Träume.

Am nächsten Morgen sind die kleinen Kisses ausgekühlt und ihr könnte sie gut vom Backpapier lösen. Ich habe mich dann noch verkünstelt und die Kisses in einen Mix aus Zuckerstreusel und Perlen gewälzt. Zum kleben benutzt ein wenig frisches Eiweiß und tragt es dünn auf. Wirklich dünn sonst geht die Farbe der Zuckerstreusel ab. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Legt los und habt Spaß beim ausprobieren.

Ich muß mich noch daran gewöhnen, Fotos von der Entstehung meiner Werke zu machen. Kommt noch. Ich mache bald wieder neue.

Whip it!

ConnyIMG_8734

 

 

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Rhabarber-Kokos-Marmelade mit Zitronenmelisse

 

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Grade ist der Rhabarber günstig zu bekommen und wer einen Garten mit einer schönen Rhabarberstaude hat kann sich glücklich schätzen. Damit kann man echt was anfangen. Kuchenrezepte gibt es zur Genüge damit komme ich heute nicht um die Ecke. Ich habe letztes Jahr ein tolles Rezept für eine Marmelade bzw Konfitüre entdeckt.

(Die genaue Quelle kann ich nicht mehr benennen. Unter deren Foto stand jedoch Food&Foto, Hamburg)

Spitzenmässig im Geschmack. Meine treuen Testesser waren durch die Bank weg angetan von der Kombination der Aromen. Wer sich das ausgedacht hat, dem gehört der offizielle rotgrüne Stengelorden erster Kategorie. Das ist so ungefähr gleichzusetzen mit  dem Bundesverdienstkreuz. Ich schwör.

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Zutaten für 3 Gläser à 200 ml Inhalt:

500 gr Rhabarber

3 Stiele Zitronenmelisse

250 gr Gelierzucker 2:1

40 gr Kokosraspel

Zubereitung:

Rhabarber putzen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Zitronenmelisse waschen und in einem Küchenkrepp trockentupfen. Blätter von den Stielen zupfen und feine Streifen schneiden.

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Rhabarber und Gelierzucker in einen hohen Topf geben. Unter rühren aufkochen lassen. Rühren, rühren, rühren und zwar mindestens 3 Minuten. Wenn die Oberarme nach ca 2 Minuten krampfen an ein frisches Brötchen mit ebendieser Marmelade denken und weiterrühren. Gleich geschafft. Rühren!

Topf vom Herd nehmen und erst die Kokosraspel, dann die Zitronenmelisse lässig und mit Schwung unterrühren. Sofort in die zuvor sterilisierten Gläser einfüllen, feste zudrehen.

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Warum auch immer für 5 Minuten auf der Kopf stellen. Danach umdrehen und wie alle Marmeladen dunkel lagern.

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Bitte lasst Euch nicht von der etwas blassen Farbe der Marmelade irritieren. Sie schmeckt k ö s t l i c h. Stengelordenmäßig. Ich schwör!

Whip it!

Conny

 

 

Apfelschwemme………

Nachdem es dieses Jahr kaum Mirabellen gab, freuen wir uns umso mehr über die derzeitige Apfelschwemme. So ein Glück, daß ich liebe Nachbarn habe, die mich mit Äpfeln aller möglichen Sorten versorgen. Ich revanchiere mich mit selbstgebackenem.

Aus einem Teil der Äpfel habe ich ein paar Kuchen in verschiedenen Größen gebacken.Das Rezept selbst ist nichts raffiniertes, ich habe den Kuchen nach dem backen jedoch mit einem Aprikosen-Amaretto-Guß veredelt und das hat ihm das gewisse Etwas gegeben. Seht selbst.

 

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Das einfache Rührteig-Rezept das jeder kennt:

125gr Butter

125gr Zucker

1/2 Päckchen Vanillezucker  “ von dem selbstgemachten natürlich “

3 große Eier vom glücklichen Huhn

200gr Mehl

2 Tl Backpulver

bei Bedarf 1-2  EL Milch

Alles vermengen und in eine  gut ausgefettete 20 er Backform füllen. Ich stelle das ganze dann für kurze Zeit in den Kühlschrank, während ich die Äpfel schäle und in Schnitze schneide. Diese werden schön rundum auf dem Teig verteilt.

Guckst Du

 

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Während der Kuchen im Ofen bei 180 Grad für 45-50 Min backt, bereite ich schon mal den Aprikosen- Amaretto- Guß zu.

Ich gebe 3 gehäufte Esslöffel Aprikosenmarmelade in ein Töpfchen und erhitze sie langsam mit 3 Esslöffel Amaretto. Mit einem kleinen Schneebesen rühre ich die Veredelung gut durch und lasse sie etwas eindicken, das geht relativ schnell. Den noch warmen Kuchen mit dem Guß einpinseln und auskühlen lassen.

 

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Ganz viel Spaß beim nachbacken.

Mit speziellem Dank an einen genialen Holländer. He knows

 

 

Hallo Welt die Zweite…….

Herrje, das geht ja schon gut los.Gleich mal den ersten Post zerlegt.

Macht nix. Weiter geht’s!

So fing alles an:

Vor ca zwei bis drei Jahren habe ich die Welt der Blogs entdeckt und war ziemlich schnell angetan von dieser einfachen und unvergleichlichen Art sich über alles zu informieren und zu stöbern. Seither habe ich unzählige Stunden im Netz verbracht um mich „weiterzubilden“. Und zwar auf allen erdenklichen Gebieten. Meine Herren, im Netz ist richtig was geboten.

Du willst kochen, backen, basteln, Schmink-oder Outfit Tipps, oder sogar Einrichtungen und Schönes Wohnen vorgestellt bekommen? Schau in den Blogs!

Inzwischen findet man in fast jeder Zeitschrift neue Blogadressen die es sich lohnt anzuklicken. Man merkt ziemlich schnell, ob der entsprechende Blog einem persönlich weiterhilft oder nicht. Ich selbst habe eine ellenlange Favoritenliste gespeichert.

Schon Anfang 2014 wollte ich unbedingt einen eigenen Blog. Meine Bemühungen um Hilfe gingen ins Leere. In meinem Freundeskreis gibt es keine kaum Menschen mit HTML Kenntnissen. So habe ich, auch mangels Zeit das ganze mal verschoben und nun ist es soweit.

So geht es weiter:

Da mein Umfeld und ich der Meinung sind, daß ich ganz passabel kochen und backen kann blogge ich jetzt einfach auch.

Rezepte und Ideen habe ich genügend. Da bin ich auf der sicheren Seite.

Was HTML und fotografieren betrifft…. naja ich sags mal so: Es ist stark ausbaufähig. Für`s Fotografieren habe ich schon einen Kurs im Oktober bei der unvergleichlichen Andrea von ZuckerimSalz belegt. Danach dürfte nix mehr schiefgehen.

Und der Rest………….da sagt jeder: Das kommt, fang mal an. Und wenn ich es mir richtig überlege, dann war es schon immer so mit allem Neuen.

Für heute Grüße ich mal alle die das lesen und freue mich auf das was da kommt.

Conny